Konfrontation - Lob vs. Arroganz

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[ geschlossen ] Konfrontation - Lob vs. Arroganz
Welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Thema "Arroganz" gemacht und wie seit ihr damit umgegangen:

Vielleicht etwas provokativ diese Frage aber leider viel zu wenig diskutiert:

Meine Erfahrungen sind: Als Controller habe ich schon viele Situationen erlebt. Wurde auch bereits als Arrogant bezeichnet, nach genauerem zu hören hat man die Probleme erkannt (Nasenfaktor, Lawinen vorgehen, durchdrücken von gegebenen Zielen unter Zeitdruck...). Eigentlich hat man am Schluss es geschafft mit den Kollegen eine gute Arbeitsbasis zu schaffen und die Vorurteile bei den meisten zu wiederlegen. Ein anderes erlebtes Beispiel ist, dass das Senior Management sehr zufrieden mit den Ergebnissen und der geleisteten Arbeit ist. Die Stimme der nicht Manager heißt "Der ist Arrogant". Man könnte jetzt sagen "was stört mich das", aber ich denke man sollte mit beiden Seiten verantwortungsvoll umgehen. Sicherlich spielt auch der Nasenfaktor ein Rolle? Vielleicht auch das Auftreten? Manche sagen auch (mE schlauer gesagt als getan) "der Ton macht die Musik"...aber was steckt dahinter?

Habt Ihr eine solche Situation schon einmal erlebt? Wenn "ja", wie habt ihr diese Situation geändert? Und gründsätzlich die Frage "Wirkt ein neuer Controller immer arrogant"?

Es werden in der Literatur und in Foren viele Themen angesprochen, aber diese immer wichtiger werdenen Softskills werden mE zu wenig diskutiert.

Würde mich freuen eine neue Diskussion hier im Forum zu starten.
Hallo,

wirklich interessantes Thema!

Problematisch ist häufig der Einstieg, gerade dann wenn es im Unternehmen zuvor noch kein Controlling bzw. Controller gab. Der Controller wird häufig, insbesondere von den älteren Mitarbeitern, nur als Kostenkürzer gesehen. Daher sind oft Ängste um den eigenen Arbeitsplatz bei den Mitarbeitern vorhanden und es liegt eine dementsprechende Zurückhaltung gegenüber dem Controller vor. Erst wenn erkannt wird, dass der Controller ja eigentlich nichts Böses will, sondern einfach nur hilft das Unternehmen transparenter zu machen und besser zu lenken, dann wird es einfacher. Sehr wichtig ist es daher erst einmal diese Vertrauensbasis zu schaffen.

Als Controller ist man oft auch der Urheber für Veränderungen im Unternehmen. Diese werden häufig von den erfahrenen Mitarbeitern abgelehnt. " Das machen wir seit vielen Jahren so und es war so immer gut". Hier muss man natürlich diskutieren und die Argumente der erfahrenen MItarbeiter verstehen lernen. Ist man dennoch der Meinung es sollte Veränderungen geben, sollte diese auch durchgesetzt werden. In diesem Moment wirkt dies sicher erst einmal arrogant. Wenn sich später jedoch der Erfolg zeigt und man nicht dazu neigt zu sagen "Hab ich Euch doch gesagt" - am besten gar nicht weiter darauf eingehen, dass diese Veränderungen zuvor abgelehnt wurden, dann baut sich auch hier eine gewisse Vertrauenbasis auf und der Controller wird dann auch als Helfer verstanden.

Gruß, CP1
Ja gereda der zweite Absatz ist ein interessanter Punkt. Häufig werden AdHoc Entscheidungen vom z.B. Mutterkonzern verkündet. Diese sollen sofort umgesetzt werden. Wenn diese aufgabe jedoch eine Veränderung bewirkt bzw gerade kommt wenn z.B. monatsabschluss ist und der umsetzer der neue Controller ist, dann wirkt das wirklich arogant. Der Druck auf dem Controller ist mE enorm, da er zum einen die Aufgaben umsetzen muss und zum anderen die Mitarbeiter nicht "vor den Kopf stozen will".

Den angesprochenen Punkt "Veränderungen" kann ich persönlich bestätigen. Schon zu häufig ist es mir passiert, dass ich in eine Abteilung rein kam und die Prozesse kaotisch verliefen. Wenn man dann als neuer einsteigt und dieses in Frage stellt, bin ich selbst auf viel gegenwind gestoßen. Veränderungen sind leider nicht immer gerne gesehen.

Ich stimme dir zu, dass man die Menschen erst überzeugen muss. Eine Frage beschäftigt mich seit längerem: Wie kann man nicht arrogant wirken, jedoch die Vorgaben von oben einhalten. Zudem ist die Frage, ist es normal das ein Controller arrogant wirkt oder ist es nur menschlich, dass man in einigen Abteilungen so wirkt. Ich meine wir alle haben mind. einen Kollegen den wir nicht mögen.

Vielleicht hat bereits einer solche Erfahrungen gemacht und hat das Problem erfolgreich gelöst. Wie seit Ihr damit umgegangen und wie habt ihr diesen Veränderungsprozess umgesetzt und erlebt?

Gruss
Sv
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