Suche Erfahrungsaustausch zu Controlling-Software-Lösungen

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Hallo,

ich arbeite als Controller in einem kleinen IT-Beratungsunternehmen mit Schwerpunkten Banken-IT.
Wir haben insgesamt 65 Mitarbeiter.

In 2002 haben wir ein Controllingsystem eingeführt, welches aus einem Data Warehouse besteht, welches sich die Datev-Fibu-Daten nebst Auftragsdaten aus einem Projektmanagement-Tool lädt. Die Controllingberichte erstellen wir mit Business Objects, derzeit in der wohl letzten Version ohne Chrystal-Reports-Einfluss.
Wir sind mit der aktuellen Lösung, die ausgewählt und erstellt wurde als unser Unternehmer noch erheblich größer war und eine viel komplexere Berichtsstruktur hatte, heute äußerst unzufrieden. Sie ist viel zu teuer und zu groß für uns, Betriebssicherheit und der Bedienungskomfort sind unbefriedigend.

Zur Ablösung des bestehenden Systems denken wir über verschiedene Lösungen nach:

- Ein integriertes System z.B. von Lexware oder anderen Anbietern hätte der großen Vorteil, keine Schnittstellen und keine redundanten Stammdaten mehr zu haben. Hat aber den großen Nachteil einer Migration unserer FiBu, die derzeit auf Datev läuft.

- Realisierung des kompletten Controllings mit den Möglichkeiten der Datev, Vorteile wie erste Alternative, aber ohne deren Nachteile. Ich habe aber (noch) keine Ahnung, ob die Datev sowas kann. Eine entscheidende Anforderung bei uns ist nämlich, dass wichtige Daten für die Controllingberichte wie Auftrags- und Angebotsdaten NICHT aus der FiBu kommen können (von dort kommen sie viel zu spät), dass diese Daten von den "produktiven" Mitarbeitern und vom Vertrieb eingegeben werden müssen.

- Kauf eines Controlling-Tools, welches Schnittstellen zu Daten und zu einem weiteren, zu kaufenden oder zu erstellenden Eingabe-Tool für Angebots- und Auftragsdaten aufweist. Für diese Lösung gibt es ein großes Angebot und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, aber auch möglicherweise Schnittstellenprobleme, und evt. auch hohe Erstellungskosten.

Vielleicht gibt es in diesem Forum jemanden, der/die mir raten kann, oder evt. an einem bilateralen Erfahrungsaustausch interessiert ist.

Gruß
Hallo,

von Lexware würde ich Dir abraten. Habe das Modul Controlling der financial office pro Version mal getestet und musste feststellen, dass es nur einfachste Anforderungen an eine Controlling- Software erfüllt.

Zu Datev habe ich auch keine Infos. ERP- Systeme mit vernünftigen Controlling-Modulen (CSS, Diamant, Fibunet,...), sind deutlich teurer als Datev oder Lexware und damit eher nicht zu empfehlen.

Als nicht integrierte Tools kann ich Dir folgende empfehlen (Preisklasse bis 5.000 EUR):

- LucaNet
- AVARDO
- SWOT
- Corporate Planner

Die Erfassung von Aufträgen etc. sollte m.E. bei diesen Tools schon drin sein. Schnittstellen sind heute eigentlich auch kein großes Problem mehr, wenn man nicht unbedingt auf den Beleg oder die einzelne Buchung herunterzoomen will.

Ansonsten bleibt noch der Hinweis auf die Möglichkeit eine Software- Ausschreibung hier auf dem Portal zu erstellen:

http://www.controllingportal.de/Softwar ... chreibung/

Gruß, Bernte
Danke für die Antwort, Bernte!
Bei Lexware hatte ich aufgrund des Preises sowas schon vermutet.
Aktuell sprechen wir mit der Datev, einem kleinen Berater, der großenteils Sage-Produkte verkauft und customized, sowie mit arcplan, die uns ihr Controlling-Tool verkaufen möchten.
Wenn man sich hier umschaut, gewinnt man den Eindruck als ob man am Corporate Planner nicht vorbei kommt.
Ich habe allerdings den Eindruck als ob solche Tools - auch das Produkt von Arcplan - für ein kleines Unternehmen wie unseres viel zu mächtig sind. Sowas haben wir ja schon, und, wie sagt man so schön, "gebranntes Kind scheut Feuer".
Mit ist allerdings durchaus die Gefahr bewusst, dass wir evt. nun etwas machen, was sich nach kurzer Zeit als "undersized" heraus stellt.

Über weitere Meinungen würde ich mich freuen.

Gruß
Hast Du dir Lucanet mal angeschaut. Die haben eine Einsteigerversion (ich glaube um die 1000 EUR) die sich "summa one" nennt und eine professionellere version "summa Co", die allerdings auch "nur" 3000,- EUR kostet. Das schöne ist, dass man umsteigen kann und einem dabei die Kosten der summa one angerechnet werden.

Damit ist das Risiko "undersized" zu sein sehr gering.

AVARDO ist wie viele andere Tools auch Modul-artig aufgebaut, so dass neben der Basisversion  nur die wirklich gebrauchten Module - u.a. Vertriebsmodul - zusätzlich erworben werden müssen. Interessant ist auch, dass bei AVARDO und bei einigen anderen Anbietern die Software auch gemietet werden kann. Damit wäre ein relativ kurzfristiger Wechsel bei Nichtgefallen der Software möglich. Die Schnittstelle erstellt der Anbieter von AVARDO (SoSo) inklusive. Das Customizing sollte man selbst in den Griff bekommen. Es werden bereits Musterberichte mitgeliefert, die dann relativ einfach an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden können. Bei mir haben das Handbuch und ein paar telefonische Nachfragen im Rahmen des Wartungsvertrages für die Einrichtung genügt. Negativ aufgefallen war mir nur die zu aufwendige Steuerung der Zahlungsflüsse, insgesamt auch die komplette Bilanzplanung war nicht gerade intuitiv bedienbar. Das haben Andere besser gelöst.

Weitere sehr günstige Tools, die allerdings relativ neu am Markt sind, wären:

- pomelo
- Build a business

Gruß, Bernte
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