Kalkulation/DB-Rechnung

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[ geschlossen ] Kalkulation/DB-Rechnung
Hallo zusammen,

ich arbeite in einem Unternehmen, das Software entwickelt. Häufig arbeiten wir neben unseren festangestellten Mitarbeitern mit Fremdfirmen, die zu einem festen Stundensatz bei Bedarf für bestimmte Projekte für uns programmieren. Meine Frage: muss ich in der Kalkulation für diese Fremdleistungen irgendetwas beachten (Aufschläge o.ä.) oder kann ich sie ähnlich wie Material(einzel)kosten behandeln?
Kann mir vielleicht jemand allgemein Infos geben zu Stundensätzen?Was muss ich bei der Ermittlung beachten,welche Kosten werden berücksichtigt (für Kalkulation, DB-Rechnung).
Vielen Dank!
Gruß Daniel
Hallo nochmal!
Der Punkt mit den Fremdleistungen ist mir mittlerweile klar.
Nun nochmal zu den Stundensätzen unserer eigenen Mitarbeiter: sie arbeiten zu ca 80% produktiv, d.h. direkt an Projekten, also 20% ihrer Zeit sind nicht direkt einem Kostenträger zurechenbar, ebenso wie der Aufwand für das Sekretariat und die Geschäftsleitung. Diese Gemeinkosten und auch alle anderen GK des Unternehmens habe ich mithilfe der gesamten produktiven Stunden umgelegt und so für jeden MA einen Kostensatz incl. Gewinnaufschlag ermittelt. Mit diesen Sätzen kalkuliere ich. Nun meine Frage: Wie gehe ich bei einer projektbezogenen DB-Rechnung vor?Wie muss ich da die Personalkosten behandeln?Mein Vorschlag wäre: Umsatz - Material/Fremdleistg = DB1 - reine Personalkosten (ohne Gewinnaufschlag, ohne GK-zuschläge)=DB2.
Ich hoffe auf Anregungen und Tipps zu meinen Vorschlag!
Gruß
Hallo Daniel,

zu den Fremdleistungen: Wenn ihr häufig mit Fremdfirmen arbeitet und es bei euch z. B. eine eigene Abteilung gibt, die diese Fremdleistungen koordiniert, dann könnte man diese Abteilungskosten durchaus auf die Fremdleistungen zuschlagen (ähnlich Material + MGK). Wenn das nicht interessant ist oder kaum Kosten dafür anfallen, würde ich mir den Aufwand sparen und das in die Stundensätze der internen Mitarbeiter einrechnen, wie Du es mit den unproduktiven Zeiten etc. ja sowieso bereits machst.

Für die DB-Rechnung denke ich hast Du Deine Frage schon selbst beantwortet. Was ich bisher gesehen habe, werden die DB-Rechnungen gern so strukturiert, dass man vom Umsatz ausgehend die Kosten in der Reihenfolge abzieht, wie sie vom (in Deinem Fall Projekt-)Verantwortlichen beeinflußt werden können. Dein Vorschlag müßte die Sache also ganz gut treffen.

Umsatz
./. Material/Fremdleistungen
= DB 1
./. Personalkosten
= DB 2
./. Gemeinkostenumlage
= DB 3
usw.

Mich würde interessieren wie die Stundensätze bei euch aussehen. Personalkosten/Std + GK-Umlage/Std + sonstige Zuschläge bis zum "Verkaufsstundensatz". Das ist ein heikles Thema, aber vielleicht kannst Du mir per Forums-Email und anonym einen Einblick geben. Das ist rein persönliches Interesse :D

Schönen Gruß
Andreas
Hallo Daniel,

prinzipiell ist Deine Zuordnung so ok. Du solltes allerdings die Kapazitätsauslastung der einzelnen Mitarbeiter berücksichtigen. Das ist in Bezug auf die Betrachtungssweise eigene Mitarbeiter oder Subunternehmer von Bedeutung.

Darüber hinaus würde ich Dir empfehlen die nicht produktiven Kosten eines Mitarbeiters im Stundensatz mit zu berücksichtigen. Allerdings sind da nur die reinen Personalkosten zu berücksichtigen.

Ich bezeichne diesen als Cash-Std-Satz (Voraussichtliche Einkünfte des Mitarbeiters pro Jahr geteilt durch die voraussichtlich reinen effektiven Arbeitsstunden pro Jahr.)

Gruss Andreas
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