Leistungsstundenbetrachtung bei differenten Produkten

Neues Thema in folgender Kategorie
Seiten: 1 2 Nächste
Antworten
Leistungsstundenbetrachtung bei differenten Produkten
Hallo,

erstmal ich bin neu und wusste auch nicht genau wo ich das Thema eingliedern soll. Weil es für mich um Kosten geht, hab ich es in das Thema "Kostenrechnung" gegliedert.

Beispielhaft man hat 1 Anlage auf der drei verschiedene Produkte gefertigt werden. Kosten, Leistungsstunden und Fertigungszeit sind gegeben. Alle Produkte zählen, da selbe Analage, zur selben Kostenstelle XY. Nun geht es darum die Kosten pro Stück zu bewerten. Für die komplette Anlage recht einfach: Kosten / Leistungsstunde = Kosten pro Leistungsstunde*F-Zeit=Kosten pro Stück. So kann ich für jedes Produkt die Kosten der Kostenstelle XY ermitteln. Soweit so gut.

Allerdings gibt es noch die Möglichkeit, nur die Leistungsstunden zu ermitteln, die ich für die jeweiligen Produkte einzeln aufwendet. Dadurch ergeben sich andere pro Stückkosten. Im Enddefekt bei einer Gewinn-Verlustrechnung für das ganze Unternehmen ist das komplett egal (müsste das selbe bei rauskommen, richtig?!?), allerdings möchte ich die Prdoukte der Anlagen nach Einzelkosten bewerten.

Welche Variante ist besser (alle Leistungsstunden der Kostenstelle XY zusammen oder Betrachtung der Leistungsstunden die nur von den einzelnen Kosten verursacht werden) und warum?

Als kleines Beispiel: Anlage X = Kosten 60.000 E und 10.000 Stunden (Leistungsstunden)
                            Produkt A = 9.000 Leistungsstunden und 50.000 E und Fertigungszeit 0,1 Std./Stück
                            Produkt B = 1.000 Leistungsstunden und 10.000 E und Fertigungszeit 0,01 Std./Stück

Variante 1:  Produkt A:    60.000E / 10.000Std. = 6,00 E pro Std. * 0,1 Std./Stück = 0,6 E/Stück
                Produkt B:    60.000E / 10.000Std. = 6,00 E pro Std. * 0,01 Std./Stück = 0,06 E/Stück
                Gesamt pro kostenstelle bzw. Anlage= 0,66€

Variante 2:  Produkt A:    50.000E / 9.000Std. = 5,5555556 E/Std * 0,1 Std./Stück = 0,5555556 €/Stück
               Produkt B:     10.000E / 1.000Std. = 1 E/Std * 0,01 = 0,01 €/Stück
                Gesamt pro Kostenstelle bzw. Anlage = 0,66€ (gerundet)

Ich weiß nicht genau wonach ich in der Literatur suchen soll.  Sind beide Varianten richtig und werden (praktisch) so verwendet? Welche Varainte ist die besserer? Ist es bei einem produzierendem Unternehmen überhaupt Möglich eine genaue Aufschlüsselung wie in Variante 2 dargestellt anzuwenden?

Sorry fürs umständliche erklären.

Danke für die Hilfe.
Bearbeitet: demax - 24.10.2011 12:34:09
Guten Morgen demax und willkommen im Forum,

ich fass mal zusammen, was ich gerade verstanden habe.
Du willst eine Mischkalkulation umgehen und die tatsächlichen Kosten deiner 3 Produkte ermitteln.

Du hast ja geschrieben, dass du alle 3 Produkte über eine Anlage/Maschine laufen lässt, damit wird das schon schwierig.
Zunächsteinmal kannst Du ja alle tatsächlichen Einzelkosten dem Artikel zuordnen, wie das Rohmaterial.
Problematisch wird es bei den Gemeinkosten.
Sagen wir du brauchst zur Fertigung aller 3 Artikel einen Bohrer. Wie willst Du jetzt die Kosten dieses einen Bohrers auf die 3 Artikel verteilen?
Ein Theoretiker wird jetzt sagen, wir haben ja die te-Zeiten im Arbeitsplan, sowie die Schnittwerte. Aber der Werker an der Maschine optimiert sich ja auch und das ist  nicht im Plan abgebildet.
Nun hast Du ja nicht nur den Boher, sondern eine Vielzahl an weiteren Werkzeugen und auch H&B's. Da verliert man sich komplett.
Ich weiß das es Bestrebungen gibt, die Werkzeugkosten genau zu erfassen. Da gibt es schon Systeme die sehr interessant sind. Die Frage ist nur, kann ich mir das leisten.

Wir fertigen auf unseren Kostenstellen weit aus mehr Produkte und machen innerhalb der Kst eine Mischkalkulation, abgebildet über den Stundensatz der jeweiligen Kostenstelle. Was besseres haben wir nicht und ich bezweifle, dass es den Aufwand gerechtfertigt.
Bearbeitet: bedlam - 25.10.2011 08:10:26
Hallo bedlam und vielen Dank für deine Antwort.

Hatte schon angst mein Problem ist entweder zu trival oder zu schlecht erklärt und ich bekomme keine Antwort.
Danke.

Ansich helfen mir deine Aussagen schon weiter und du hast recht. Wir fertigen natürlich auch weit mehr als diese drei Produkte und ich komme mit den Aussagen des Controllings um die einzelne Produkte zu bewerten nicht ganz klar. Ich bin ebenfalls der Meinung das die Produktspezifische Betrachtung der Kosten innerhalb einer Anlage kaum Sinn macht.

Dazu eine weitere Erklärung, insoweit ich das Controlling richtig verstanden habe. ;)

Das Controlling berechnet die Daten folgender Maße: IST-Rate * X-Zeit / Produktionsmenge = Kosten pro Produkt, dabei ist die X-Zeit = Produktionsmenge * Fertigungszeit,  wie genau die IST-Rate zustande kommt kann ich nicht sagen....konnte mir auch nicht genau erklärt werden

Ich habe folgende Berechnung durchgeführt : Kosten der Kostenstelle / Leistungsstunden = Kosten pro leistungsstunde (meine IST-Rate) * Fertigungszeit = Kosten pro Produk .....damit Differenziere ich die Produkte nur nach der Dauer wie lange diese zur Produktion benötigen aber nicht wie oft dieses Produziert werden

Die Controlling-Rechnung differenziert auch die Anzahl der Menge.

Warum nehme ich nicht einfach die Zahlen des Controlling? Wir haben Teile die negativ wirtschaften. Ich möchte genau wissen woher das kommt, daher wollte ich die Kosten aufschlüsseln. Aber ich kann die Kosten nur nach Kostenstellen und nicht nach Produkt aufschlüsseln. Kann ich dann mit meinen Zahlen rechnen? Versthest du mein Problem? Die Unterschiede bei beiden Rechnungen sind relativ gering, es handelt sich dabei um 1% der Herstellkosten. Dennoch ist nach meiner Rechnung das Produkt auf einmal positiv. Nur wenn ich mich mit dem Controlling "anlegen" möchte, will ich mir auch sicher sein, dass ich, nach meiner Sichtweise, dass so rechnen kann.

Ich sage schon mal Danke für deine Hilfe!!
Hi,

Zitat
Das Controlling berechnet die Daten folgender Maße: IST-Rate * X-Zeit / Produktionsmenge = Kosten pro Produkt, dabei ist die X-Zeit = Produktionsmenge * Fertigungszeit, wie genau die IST-Rate zustande kommt kann ich nicht sagen....konnte mir auch nicht genau erklärt werden

Nach der Rechnung kannst Du ja "Produktionsmenge" rauskürzen. Übrig bleibt IST-Rate * Fertigungszeit.
Kläre doch mal bitte was bei euch die IST-Rate ist. Ich vermute das ist der Verrechnungstarif/Kostenstellentarif/Maschinentarif (alles das gleiche) für die jeweilige Kostenstelle. Da müsste sowas stehen wie 24,96h/Stunde.

Zitat

Ich habe folgende Berechnung durchgeführt : Kosten der Kostenstelle / Leistungsstunden = Kosten pro leistungsstunde (meine IST-Rate) * Fertigungszeit = Kosten pro Produk .....damit Differenziere ich die Produkte nur nach der Dauer wie lange diese zur Produktion benötigen aber nicht wie oft dieses Produziert werden

Deine Rechnung könnte aufgehen, wenn du zunächste einmal die Summe der Kosten in der Kostenstelle / die Summe aller Leistungsstunden auf dieser Kostenstelle teilst.
Dann diesen Eurobetrag/Stunde mal deiner Fertigungszeit (te & tr, weißt Du was ich damit meine?) Damit hast Du die Kosten für ein Los! Wenn Du das durch die Losgröße teilst, hast du die Stückkosten. Aber Achtung, das sind Wertschöpfungskosten und nicht Herstellkosten. Das wird hier und generell mal schnell durcheinander gebracht. HK's beinhalten dann noch das Material  ;)

Nochmal zur eigentlich Problemstellung zurück.
Du willst doch schlussendlich wissen, mit welchem Produkt du wieviel Nasse machst.
Wenn das so ist, dann hilft uns der obere Ansatz aber nicht wirklich. Weil ja hier innerhalb einer Kostenstelle die Produkte durch unterschiedliche Bearbeitungszeiten unterschiedlich teuer sind.

Da müssen wir anders ran.
Wir müssen die Sollkosten ermitteln und dann die Ist-Kosten. Und dass für jedes Produkt. Die Abweichung daraus nennt man Auftragsabweichung und die gilt es zu analysieren.
Wenn du das willst, machen wir hier weiter.

Kläre aber unbediengt vorweg, was die "IST-Rate" ist. Lass dich nicht vom Controlling abwimmeln. Wir sind Dienstleister!
Wenn das der Maschinenstundensatz ist (wie ich bald vermute), dann frage bitte nach, ob ihr differenziert zwischen Maschinenkosten und Menschkosten innerhalb der Kostenstelle.
Jetzt wird es langsam für mich kompliziert. ;)

Zitat
bedlam schreibt:

Deine Rechnung könnte aufgehen, wenn du zunächste einmal die Summe der Kosten in der Kostenstelle / die Summe aller Leistungsstunden auf dieser Kostenstelle teilst.
Dann diesen Eurobetrag/Stunde mal deiner Fertigungszeit (te & tr, weißt Du was ich damit meine?) Damit hast Du die Kosten für ein Los! Wenn Du das durch die Losgröße teilst, hast du die Stückkosten. Aber Achtung, das sind Wertschöpfungskosten und nicht Herstellkosten. Das wird hier und generell mal schnell durcheinander gebracht. HK's beinhalten dann noch das Material  

Im Grunde mache ich ja nichts anderes wie das Controlling auch. Nur das die "IST-Raten" unterschiedlich sind? Hab ich das richtig verstanden?

Ich verstehe das mit dem Los nicht ganz. Ich berechne doch bei mir die Stückgröße und nicht die Losgröße, oder? Das hab ich noch nicht ganz durchblickt.

Zitat
bedlam schreibt:
Nochmal zur eigentlich Problemstellung zurück.
Du willst doch schlussendlich wissen, mit welchem Produkt du wieviel Nasse machst.
Wenn das so ist, dann hilft uns der obere Ansatz aber nicht wirklich. Weil ja hier innerhalb einer Kostenstelle die Produkte durch unterschiedliche Bearbeitungszeiten unterschiedlich teuer sind.

Da müssen wir anders ran.
Wir müssen die Sollkosten ermitteln und dann die Ist-Kosten. Und dass für jedes Produkt. Die Abweichung daraus nennt man Auftragsabweichung und die gilt es zu analysieren.
Wenn du das willst, machen wir hier weiter.

Ganz anders. Diese Unterscheidung hab ich auf dem Produktblatt (Berechnung des Controllings) schon vorliegen. Für die Kostenstelle bezogen auf das Produkt die IST- und SOLL -Kosten + deren Abweichung. Allerdings ist die Kalkulation, also die Bdugetraten, schon negativ. Durch das  "IST" Gesamtergebnis wird der Wert sogar noch positiver. Damit ist ein SOLL-IST-Vergleich garnnnicht mal so von Bedeutung.  Mir ist wichtig, genau die Kosten nach Kostenstellen und Arten aufzuschlüsseln. Daher auch die Frage nach der Berechnung. Ich möchte genau wissen, was wie Kosten verursacht und in % was ich einsparen will. Desswegen die Berechnung pro Kostenstelle (weil ich hier die Kosten und z.B. Leistungsstunden genau gegeben habe) und nicht wie das Controlling, pro Produkt. Im Enddefekt ist der Gewinn bzw. Verlust ja sowieso derselbe (für die Kostenstelle).


Für ein Beispiel geh ich mal ins Detail. Ein Problem eines Produktes sind die Fertigungsmehrzeiten (Verschwendung durch z.B. Stillstand der Maschine, KVP, Nacharbeit usw...). Okay, Nacharbeit kann ich noch relativ liecht einem Produkt zurechnen, allerdings Stillstandzeiten sind dann schon schwer zurechenbar, genauso wie KVP. Darum meine Berechnung lieber über die Kostenstelle als genau nach dem Produkt.
Bearbeitet: demax - 25.10.2011 11:07:39
Uhi, jetzt wird es wirklich kompliziert.

Bevor wir weiter machen, kläre doch mal bitte ab, was dei "IST-rate" bei euch ist. Das hab ich ehrlich gesagt noch nicht verstanden.  :denk:

Wie kann den die Kalkulation schon negativ sein. Das ist jetzt aber wirklich komisch. Wenn das kein Kuppelprodukt ist, dann sollte es doch erst ganricht in die Produktion gehen. Sehr komisch
Zitat

Mir ist wichtig, genau die Kosten nach Kostenstellen und Arten aufzuschlüsseln. Daher auch die Frage nach der Berechnung. Ich möchte genau wissen, was wie Kosten verursacht und in % was ich einsparen will.
Du willst also die einzelnen Bestandteile (Kostenarten je Kostenstelle) analysieren. Du willst wissen warum sie in der Höhe und in diesem Umfang auf der Kostenstelle XYZ geplant sind, richtig?

Zum Beispiel:
Ganz ehrlich. Vergiss es.
Wie willst du den die Stillstandzeiten der Maschine, weil sie kaputt ist, dem jeweiligen Produkt zuordnen. Das geht nicht!

KVP hat auch nichts auf einer produktiven Kostenstelle zu suchen. Dafür sollte eine unproduktive Kostenstelle geschaffen werden. Diese legt sich dann auf die produktiven Kostenstellen um.

Mehrzeiten müssen durch das Controlling und den Fachbereich analysiert werden. Die kannst Du dem Produkt zu ordnen. Sollten aber absgestellt werden. Das sind ja SOLL-ISt Abweichungen.Planerisch kannst du keine Mehrzeiten dem Produkt zuordnen.
Bearbeitet: bedlam - 25.10.2011 11:31:56
Mich freut es das einem der Ahnung hat das ganze auch recht kompliziert erscheint.

Das mit der IST-Rate wird wohl noch mindestens bis Ende der Woche dauern. Die Produkte werden über Jahre in einem Vertrag festgeschrieben (Systemlieferant) und es wird auf biegen un brechen versucht den Zuschlag zu bekommen. Daher wird auch produziert, obwohl es ein negatives Ergebnis erzeugt. Wenn nicht produziert werden würde, wären ja auch die fixen Kosten da und somit wäre der Verlust noch größer.


Also das größte Problem ist wirklich, was sind die IST-Raten des Controllings. Auf welche Kosten beziehen sich diese?
Ja du hast Recht. Einen Deckungsbeitrag erzielen diese schon. Ich finde das aber nicht so prickelnd.

Naja, dann warten wir eine Woche, bis du raus hast was die "IST-Rate" nun wirklich ist. Da bin ich ja nun auch gespannt.

Aber wie im Beitrag davor geschrieben. Wenn du die einzelnen Kostenblöcke (Im fachchinesisch "Kostenarten" genannt) analysieren willst. Dann können wir da auch ohne die "IST-Rate" weiter machen.

Seid ihr ein Autozulieferer?
Naja, Autozulieferer denke ich können wir so stehen lassen.  :D

Wie können wir den ohne die IST-Rate weiterrechnen? Leider soll sich das ganze auf die IST-Kosten, also IST-Rate, beziehen. Ich habe es auch schon komplett aufgeschlüsselt, aber immer mit dem Hintergrund, dass ich mich auf Kostenstellen beziehe (ich glaube du hattest es eine Mischkalkulation genannt). Mir geht es z.B. auch darum darzustellen, was sich wie ändert.

Beispiel Fertigungsmehrzeiten. Ich habe Übersichtend er Kostenstelle wie sich die Leistungsstunden zusammensetzen. Z.B: Abzug von Fertigungsmehrzeit und dazurechnen von Leiharbeitsstunden (z.b. Leiharbeiter???). Was passiert mit meinen Kosten, wenn ich die Fertigungsmehrzeit um XY% senken kann? Wie verringern sich die Kosten? Kann ich dann den Verlust ind Gewinn umwandeln? Ist damit hier ein Grund für den Verlust des Produktes zu suchen? So war mein Vorgehen. Allerdings funktioniert das nur wenn ich die Kostenstellen betrachte und nicht die einzelnen Produkte. Weil ich keine aufgeschlüsselten Daten für Produkte, sondern immer nur für Kostenstellen besitze.


Edit: Was mir dazu jetzt noch eingefallen ist. Ist eine Mischkalkulation nicht sogar viel besser bei der Untersuchung eines Produktes das durch eine Analge produziert wird, bei der viele Pordukte durchgehen? Ich stelle mir gerade vor ich erhalte die Aussage durch meine Analysen: "Chef, das Produkt ist nicht zu retten, nimm es raus" und danach ergibt sich, dass man zwar nun das negative Produkt los ist, aber das Gesamtergebnis der Anlage wird nun schlechter als vorher. Dann hab ich meinen Chef doch ehr schlecht beraten. Oder seh ich das jetzt falsch?
Bearbeitet: demax - 25.10.2011 12:49:32
Ja also eine Empfehlung, was der Verantwortlich nun machen soll, gibst du ja nur nach einer Simulation raus und am besten noch mit einer Sensitivbetrachtung. Sprich +/- 10% oder so.

Dein Beispiel mit den Mehrzeiten ist eigentlich ganz einfach.
Sagen wir Controlling hat auf der Kostenstelle 123 1000 Mehrzeitstunden geplant. Dann werden diese Stunden mit dem Standardlohn dieser Kostenstelle bewertet. Als Beispiel 20€. Da das nun Arbeiter sind, können wir im gewerblichen Bereich mit ca. 60% Lohnnebenkosten rechnen.

Jetzt schaffst Du es durch eine Prozessverbesserung die Mehrzeit um 100 Stunden zu reduzieren.
Dann nimmst Du die 100 Stunden x 20€ *1,60 Lohnebenkosten = 3.200€ gespart. Das sind dann tatsächlich 3.200€ die du mehr in der Tasche hast. Du verbesserst damit das Cash der Firma. Bleiben alle anderen Rahmenbedingungen gleich, hast du das Gesamtergebnis des Unternehmens um 3.200€ verbessert.  :klatschen:

Wenn du die Kostenanalysieren willst, dann musst du erstmal wissen welche Kosten hier drinne stecken und dafür brauchen wri die "IST-Rate" ja nicht.
Wir reden ja hier im groben dann von Fertigungslöhnen, Gemeinkostenlöhnen, Fremdkosten, Hilfs- und Betriebsstoffe, AfA und so weiter. Da musst du erstmal verstehen, was sich das Controlling bei der Auftstellung in den jeweiligen Kostenstellen gedacht hat.

BTW: Beim Mittag hab ich nochmal über die "Ist-rate" nachgedacht. "Rate" klingt doch eigentlich schwer nach einer Verhältniszahl....  :denk:
Seiten: 1 2 Nächste
Antworten
User, die dieses Thema lesen. (1 Gäste, 0 registrierte User, 0 versteckte User):
Anzeige
kennzahlen-guide_titel_250px.jpg
Kennzahlen-Guide für Controller - Über 200 Kennzahlen mit Erläuterung und Beispielrechnung aus den Bereichen Finanzen, Personal, Logistik, Produktion, Einkauf, Vertrieb, eCommerce und IT.

Preis: E-Book 12,90 EUR mehr >>

Stellenanzeigen

Sachbearbeiter:in Finanzen und Controlling in der Energieforschung (Teilzeit) (w/m/d)
Forschung für eine Gesellschaft im Wandel: Das ist unser Antrieb im Forschungszentrum Jülich. Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft stellen wir uns den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit und erforschen inter­disziplinär die digitalisierte Gesell­schaft, ein klima­schonende... Mehr Infos >>

Teamleitung Finanzbuchhaltung (m/w/d)
Seit 1930 steht die Ulmer Wohnungs- und Siedlungs-Gesellschaft mbH für bezahlbares Wohnen in Ulm. In den mehr als 95 Jahren haben wir uns zum größten lokalen Mietwohnungsanbieter entwickelt – mit über 7.500 Wohnungen geben wir zahlreichen Ulmerinnen und Ulmern aus unterschiedlichen Gesellschaftss... Mehr Infos >>

Controller Konzernkostenrechnung und Reporting (m/w/d)
Als dynamisch wachsendes Pharma­unter­nehmen setzen wir uns für das wert­vollste Gut der Menschen ein – die Gesundheit. Weltweit arbeiten wir mit mehr als 2.000 Mit­arbeitenden für das vereinte Ziel, die Lebens­qualität von Patienten (m/w/d) zu ver­bessern. Wir sind spezialisiert auf die ... Mehr Infos >>

Teamleitung Rechnungswesen (m/w/d)
Im Auftrag unseres Kunden suchen wir eine Teamleitung Rechnungswesen (m/w/d) für ein mittelständisches IT-Beratungsunternehmen. Das Beratungsunternehmen umfasst sechs Geschäftsbereiche und beschäftigt insgesamt rund 145 Mitarbeitende. Der Hauptsitz liegt in Sachsen, ergänzt durch weitere ... Mehr Infos >>

Controller (m/w/d)
Deine Zukunft – perfekt verpackt. Smurfit Westrock ist der weltweit wegweisende Anbieter von papier­basierten Ver­pack­ungs­lösungen. Mit mehr als 100.000 Mitarbeitenden, 500 Ver­arbei­tungs­betrieben und 63 Fabriken in 40 Ländern bieten wir unseren Kunden eine breite Palette an un­verwechsel­bar... Mehr Infos >>

Head of Accounting (m/w/d)
Deine Zukunft – perfekt verpackt. Smurfit Westrock ist der weltweit wegweisende Anbieter von papier­basierten Ver­pack­ungs­lösungen. Mit mehr als 100.000 Mitarbeitenden, 500 Ver­arbei­tungs­betrieben und 63 Fabriken in 40 Ländern bieten wir unseren Kunden eine breite Palette an un­verwechsel­bar... Mehr Infos >>

Sachbearbeiter (m/w/d) Finanz- und Anlagenbuchhaltung
Essendi steht für mehr als den reinen Hotelbetrieb – wir schaffen die Dynamik, die Hotels erfolgreich macht. Als europäischer Marktführer im Economy- und Midscale-Segment investieren und agieren wir mit einem klaren Ziel: jede unserer Immobilien in einen nachhaltigen, lebendigen und bedeutungsvol... Mehr Infos >>

Global Business Unit Controller (m/w/d)
Die Intelligente Sensorsysteme Dresden GmbH (i2s) ist eine von elf opera­tiven Ein­heiten und eine von mehr als 20 Marken unter dem Dach der Amphenol Sensor Technology Group. Dabei ist i2s seit 2017 Teil der Amphenol Corporation und kann so von den Wachs­tums- bzw. Ent­wick­lungs­chancen ... Mehr Infos >>

Weitere Stellenanzeigen im Stellenmarkt >>

Veranstaltungs-Tipp

290-10.jpg          
Neues Seminar: Rechnungsprüfung, Buchung & Reports mit KI
Automatisierte Workflows für die Buchhaltung selbst erstellen: Einlesen/Prüfen von Rechnungen, Buchungsvorschläge oder aktuelle Rechts-Updates – Erfahre, wie du Datenquellen wie E-Mails, Programmierschnittstellen und Texterkennungs-Dienste verknüpfst, KI-gestützte Validierungen einbaust und revisionssicher dokumentierst.  Mehr Infos >>

JOB- Letter

 jobletter.jpg
Sie möchten über neu eingehende Stellenangebote automatisch informiert werden? Dann können Sie unseren kostenfreien Jobletter abonnieren. Mit diesem erhalten Sie alle 14 Tage die aktuellsten Stellenanzeigen und weitere Arbeitsmarkt-News.

Excel-Tool Bilanz- und Erfolgsanalyse

Bilanzanalyse-Tool 290px.jpg
Aus Bilanz und G+V werden alle gängigen Bilanz- und Erfolgskennzahlen errechnet und versucht, die Bewertung der Zahlen mit den Ampelfarben grün, gelb und rot deutlich zu machen. Die Ableitung bzw. Berechnung der Kennzahlen wird ausführlich dargestellt.

Jetzt hier für 34,- EUR downloaden >>

Rollierende Liquiditätsplanung auf Wochenbasis

03_Liquiditaetstool.png
Dieses Excel-Tools bietet Ihnen die Grundlage für ein Frühwarnsystem. Der erstellte Liquiditätsplan warnt Sie vor bevorstehenden Zahlungsengpässen, so dass Sie frühzeitig individuelle Maßnahmen zur Liquiditätssicherung einleiten können. Gerade in Krisensituationen ist eine kurzfristige Aktualisierung und damit schnelle Handlungsfähigkeit überlebenswichtig.
Mehr Informationen >>

Excel-Finanzplan-Tool PRO für Kapitalgesellschaften

Dieses Excel-Tool ist ein umfangreiches - auch von Nicht-Betriebswirten schnell nutzbares - integriertes Planungstool, welches den Nutzer Schritt-für-Schritt durch alle Einzelplanungen (Absatz- und Umsatz-, Kosten-, Personal-, Investitionsplanung etc.) führt und daraus automatisch Plan-Liquidität (Cashflow), Plan-Bilanz und Plan-GuV-Übersichten für einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren erstellt.
Mehr Informationen >>

Vorlage - Formular für Investitionsplanung, Investitionsantrag

PantherMedia_Prakasit-Khuansuwan_400x299.jpg
Dieses Excel-Tool bietet Ihnen Muster-Formulare für die Steuerung von Investitionen/ Anlagenbeschaffungen in einem Unternehmen. Es sind es sind Vorlagen zu Investitionsplanung und Investitionsantrag enthalten.
Mehr Informationen >>

Weitere über 400 Excel-Vorlagen finden Sie hier >>

Skript Kostenrechnung

Umfassendes Skript für Studenten, Auszubildende und angehende Bilanzbuchhalter zu allen prüfungsrelevanten Themen aus der Kosten- und Leistungsrechnung als ebook im pdf-Format. Auf 163 Seiten wird alles zum Thema Kostenrechnung ausführlich und verständlich sowie mit vielen Abbildungen und Beispielen erläutert.

Themen:

- Kostentheorie
- Aufgaben und Systeme der Kostenrechnung
- Vollkostenrechnung
- Teilkostenrechnung (Deckungsbeitragsrechnung)
- Plankostenrechnung
- Kurzfristige Erfolgsrechnung
- Prozesskostenrechnung
- Kalkulation im Handel

Zusätzlich zum Skript erhalten Sie umfangreiche Klausuraufgaben und Übungsaufgaben mit Lösungen! Preis 9,90 EUR Hier bestellen >>