Selbskosten, Gemeinkosten auf Personalkosten übertragen

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Selbskosten, Gemeinkosten auf Personalkosten übertragen
Hallo

ich habe eine Frage zur Selbskostenrechnung.
Darf ich die Stundensätze der für ein Projekt benötigten Mitarbeiter mit einem Gemeinkostensatz abbilden? Angenommen es gibt 20 Mitarbeiter und 500.000€ Gemeinkosten. Somit 25.000€ Gemeinkosten für jeden Mitarbeiter und je nach Stundensatz.

Ist dies zulässig ?


Bereits danke im Voraus


wito
kann mir wirklich keiner helfen? die Frage müsste doch fast zu trivial sein für die meisten hier....
Hallo Wito,

ja, unbedingt, ohne "das" Gross Margin" des Projects kann auf 100% stehen.

RD
Zitat
Victor schreibt:
Hallo Wito,



ja, unbedingt, ohne "das" Gross Margin" des Projects kann auf 100% stehen.



RD


sry, aber verstehe ich leider gar nicht. Kannst du mir auf die Sprünge helfen?
Zum Beispiel:

Variant1
Geplante Absatz 1 200 000
Gesamtkosten 500 000
Gross MArgin 700 000
Gross Margin % 700 000/1 200 000 = 58,33%
Diese Version ist ganz korrekt


Variant2
Geplante Absatz 1 200 000
Gesamtkosten 0
Gross MArgin 1 200 000
Gross Margin % 1 200 000 /1 200 000 = 100%
Ohne Gesamtkosten , Unsinn

Habe ich gut verstanden ?

RD
ich führe es noch mal aus: Eine Firma hat nur einen einzigen Kostenträger. Es gibt 25 Mitarbeiter, die Materialkosten liegen vor, die benötigten Stunden von Projektmitarbeitern auch. es ist geplant 10 Produkte im Jahr zu verkaufen.
Gemeinkosten inssgesamt sind 500.00€. Ich dachte es ist möglich diese Kosten als Verrechnungssatz auf die Mitarbeiter Bruttolöhne aufzuschlagen. D.h jeder Mitarbeiter trägt 500.000/25 gemeinkosten in seinem Lohn als Verrechnunssatz.
Insgesamt Bruttolöhne sollen auf 10 Produkte geteilt werden um 10-Produkten einzeln zu betrachten,(Gross Margin rechnen) – aber nur dieser Teil (Bruttolohnekosten) der mit diese 10-Produkte Zusammenhang hat.  

RD
Hallo Wito,

was willst Du mit Verrechnungssätzen?

Bei einem Unternehmen, dass nur ein Produkt produziert, funktioniert (je nach Lagerbestandsveränderungen) auch die (ein-, zwei- oder mehrstufige) Divisionskalkulation (siehe http://www.controllingportal.de/Fachinfo/Kostenrechnung/Kostentraegerrechung.html!).

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht!?

Bis dann!!! Gruß fbausw!!!
Zitat
fbausw schreibt:
Hallo Wito,



was willst Du mit Verrechnungssätzen?



Bei einem Unternehmen, dass nur ein Produkt produziert, funktioniert (je nach Lagerbestandsveränderungen) auch die (ein-, zwei- oder mehrstufige) Divisionskalkulation (siehe http://www.controllingportal.de/Fachi...ung.html!).



Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht!?



Bis dann!!! Gruß fbausw!!!

Hi, danke für deine Antwort. Das Problem ist, dass kurz nach Markteintritt noch unklar ist, wie viele Produkte im Jahr produziert werden und Mitarbeiter teilweise nur einen Monat an dem "BAU" beteiligt sind. Es wird ein Produkt hergestellt und geht raus. Allerdings werden die Gemeinkosten auch über Wartung alter Anlagen gedeckt, die ebenfalls Mitarbeiter erledigen. Kann es leider nicht anders erklären. Sagen wir es werden 5 Produkte hergestellt und auch 5 verkauft. Muss ich dann einfach die Gemeinkosten/5 + Herstellkosten /5. Für die Herstellkosten müsste ich ja wieder Materialgemeinkosten und Fertigungsgemeinkosten aufschlüsseln?!  :(

Was möglich wäre: Alle Kosten einer Periode/ Anzahl Produkte. Das stimmt. Aber wenn dies noch unsicher ist?!
Bearbeitet: Wito - 29.10.2014 21:10:14
Hallo Wito,

bei der einstufigen Divisionskalkulation nimmst Du:

Kosten / produzierte bzw. abgesetzte Menge = Selbstkosten pro Stück.

Bis dann!!! Gruß fbausw!!!
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